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Wozu dienen eigentlich Tests?

Du fragst dich vielleicht: Was erwartet mich bei einem Test und warum zum Kuckuck muss ich überhaupt einen Test machen?


Zunächst einmal - du musst gar nichts!


Aber Test sind schon eine feine Sache.;)

Sie wurden dazu entwickelt, Menschen bezüglich verschiedener Dimensionen zu betrachten und einzuteilen und damit letztlich ein Verhalten besser vorhersagen zu können.


Unterschiedliche Tests dienen der Forschung, der klinischen Diagnostik aber eben auch der beruflichen Orientierung und können daher im beruflichen Kontext eben sehr sinnvoll sein!

Wenn man zum Beispiel wissen möchte, welche Dinge man besonders gut kann, ob man für eine neue Aufgabe im Job auch geeignet ist oder worauf man bei der Berufswahl generell achten sollte.


Ja, auch bei Schülern mit guten Noten macht das durchaus Sinn, vor allem, wenn die Noten überall gleich gut (oder auch gleich schlecht) sind.


Schulnoten haben - halt dich fest - keine große Vorhersagekraft für beruflichen Erfolg! Peng, das hat gesessen, oder?


Schließlich zeigen sie „nur“, dass du in der Lage bist, schulische Anforderungen zu meistern. Das kann beim Studium natürlich noch durchaus hilfreich sein, das Berufsleben hält jedoch noch deutlich mehr Anforderungen parat.


Da du dich idealerweise für einen Job oder einen Beruf entscheiden solltest, der deinen Begabungen UND deinen Interessen entsprichst, ist ein Test als Ergänzung oder bestenfalls Bestätigung deiner Annahmen eine gute Sache. Er ist ein Baustein bei der Identifikation deiner persönlichen Berufung. Mehr nicht aber auch nicht weniger!


Und übrigens - deine Interessen in allen Ehren, aber es hat sich durchaus in Studien ergeben, dass diese nicht notwendigerweise mit deinen Begabungen matchen! Sprich, dass deine Stärken möglicherweise in einem anderen Bereich liegen als dem, wofür du thematisch brennst.


Aber es gibt ja glücklicherweise unglaublich viele Berufsmöglichkeiten.

Ein plakatives Beispiel:

Womöglich bist du der größte Fußball Fan aller Zeiten. Das heisst aber nicht notwendigerweise, dass du das Zeug zum Profifussballer hast!

Du könntest Sportreporter/-journalist, Fussball Kommentator, Online Redakteur für Fußballvereine, Physiotherapeut/Sportmediziner/Personal Trainer für Fussballer, Produktentwickler für Trainingsgeräte u.v.m. werden.


Es gibt folglich zig Berufsmöglichkeiten, die mit deinem großen Herzensthema in Verbindung stehen können, die aber unterschiedliche Begabungen voraussetzen.


Außerdem kannst du noch dein Hobby rund um Fußball ausrichten, nicht alle Herzensthemen müssen sich ja im Beruf wiederfinden oder eben etwas abstrakter, in dem Fall ggf. „Sport“!


Je nach Alter, Thema, Ziel und Wunsch wende ich verschiedene wissenschaftlich fundierte Tests an, die unser Gespräch und eine ausführliche Biografiearbeit begleiten. Daraus ergeben sich dann oft wichtige und neue Aspekte, die du bei der Wahl deines zukünftigen Berufes mit einfließen lassen solltest.


Anschließend werte ich das Ergebnis aus und bespreche es ausführlich mit dir. Die Tests dauern meist nicht länger als eine halbe Stunde und du kannst wirklich gar nichts falsch machen! Du beantwortest die Fragen einfach so, wie es deiner Person entspricht.


Eine typische Test - Beispielfrage könnte lauten, ob du lieber in der Gruppe oder alleine etwas unternimmst. Meist gibt es verschieden Abstufungen bei den Fragen.


Wichtig ist, dass du es wahrheitsgemäß beantwortest, also so, wie es für dich persönlich stimmt. Was deine Eltern, Freunde oder ich hören wollen könnten, ist hierbei völlig wurscht. Denn dann ist das Ergebnis verfälscht (auch wenn die Test da schon Sicherheitsschleifen eingebaut haben!) und wird garantiert nicht die echten Facetten deiner Persönlichkeit zeigen und damit auch nicht sehr hilfreich bei der Berufswahl sein.


Wenn du nämlich denkst, es ist halt cool und erwünscht, gesellig zu sein tatsächlich aber lieber alleine bist, dann wird dich ein Job, bei dem größtenteils Teamarbeit gefordert ist - womöglich noch im Großraumbüro - unter Umständen unglücklich machen. Und wir wollen ja, dass du glücklich bist!


Gesellig oder Einsiedler ist beides weder gut noch schlecht an sich! Erst im Kontext von privaten oder beruflichen Entscheidungen werden sie relevant. Nämlich dann, wenn du Rahmenbedingungen wählst, die dem Wunsch nach Geselligkeit oder Einsamkeit so gar nicht entsprechen.


Denk` dran - du bist gut so wie du bist!

Happy day!



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